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Bei der kieferorthopädischen Erstuntersuchung ca. mit dem 6. Lebensjahr wird ein genauer Gebissbefund erstellt und die Mundgrundfunktionen wie Kauen, Sprechen, Schlucken und der Lippenschluss untersucht. Der optimale Behandlungszeitpunkt wird festgelegt – in der Regel zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr.

Einige wenige Fehlstellungen erfordern einen früheren Behandlungsbeginn, dazu gehören frontale oder seitliche Kreuzbisse oder auch gravierende skelettal offenen Bisse. Auch bei frühzeitigem Verlust von Milchzähnen kann eine Untersuchung beim Kieferorthopäden helfen die Folgen zu verhindern.

Häufig sind begleitende Therapien notwendig, wie z. B. die myofunktionelle Therapie der Zungenfehlfunktion durch einen Logopäden, denn Störungen der Schluckfunktion und der Aussprache können wietreichende Folgen für die Gebissentwicklung haben.

Aber auch eine HNO-ärztliche Abklärung einer persistierenden Mundatmung kann wichtig sein.

Wir arbeiten fachübergreifend mit Physiotherapeuten/Osteopathen oder Orthopäden zusammen, wenn Zusammenhänge mit einer Fehlhaltung der Wirbelsäule vermutet werden.

Ein zielgerichtetes frühes Eingreifen kann spätere langwierige und komplizierte Behandlungen vermeiden oder verkürzen.

Beispiele für Frühbehandlung

  Vorher: Nachher:  
Frontaler Kreuzbiss
Frontal offener Biss
Seitlicher Kreuzbiss