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Praxis für Kieferorthopädie Dr. Michel und Ruck - Kontakt

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Es gibt eine Vielzahl von herausnehmbaren Behandlungsgeräten, einige Beispiele:

  • Aktive Platten z. B. werden für kleinere Zahnbewegungen genutzt, sie können den Zahnbogen etwas verbreitern oder Lücken öffnen oder schließen.
  • Retentionsschienen nutzen wir häufig nach der festsitzenden Behandlung zum Stabilisieren der erreichten Zahnstellung als passives Behandlungsgerät.
  • Funktionskieferorthopädische Geräte dienen hauptsächlich der Einstellung der Bisslage, also der richtigen Orientierung der Kiefer zueinander. Wichtigstes Gerät ist hier der Aktivator und seine Modifikationen.

Elementares Behandlungsgerät einer ganzheitlich orientierten Kieferorthopädie ist der Bionator. Ziel dieses Gerätes ist es, die Entwicklungs- und Reifungsprozesse von Mund und Gesicht auszunützen, nicht nur um gut auszusehen und zu kauen, sondern auch um die normale Entwicklung von Sprache, Haltung und Atmung zu unterstützen. Die regulierenden Kräfte rühren aus der körpereigenen Zungen-, Kau- und Haltemuskulatur, sowie dem Druck der beteiligten Weichgewebe, wie Lippen und Wangen. Diese Kräfte werden ganz natürlich auf die Kiefer und Zähne übertragen. Hier ist eine intensive Mitarbeit des Patienten notwendig und die Bereitschaft das Behandlungsgerät am Nachmittag und in der Nacht konsequent zu tragen. Das ideale Behandlungsalter liegt dabei zwischen dem 8. und 12. Lebensjahr.

Nach der Pubertät sind Bisslagekorrekturen sehr viel komplizierter mit weitreichenderen Therapieentscheidungen wie Zahnextraktionen oder chirurgische Bissverlagerungen.

 

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Bei der kieferorthopädischen Erstuntersuchung ca. mit dem 6. Lebensjahr wird ein genauer Gebissbefund erstellt und die Mundgrundfunktionen wie Kauen, Sprechen, Schlucken und der Lippenschluss untersucht. Der optimale Behandlungszeitpunkt wird festgelegt – in der Regel zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr.

Einige wenige Fehlstellungen erfordern einen früheren Behandlungsbeginn, dazu gehören frontale oder seitliche Kreuzbisse oder auch gravierende skelettal offenen Bisse. Auch bei frühzeitigem Verlust von Milchzähnen kann eine Untersuchung beim Kieferorthopäden helfen die Folgen zu verhindern.

Häufig sind begleitende Therapien notwendig, wie z. B. die myofunktionelle Therapie der Zungenfehlfunktion durch einen Logopäden, denn Störungen der Schluckfunktion und der Aussprache können wietreichende Folgen für die Gebissentwicklung haben.

Aber auch eine HNO-ärztliche Abklärung einer persistierenden Mundatmung kann wichtig sein.

Wir arbeiten fachübergreifend mit Physiotherapeuten/Osteopathen oder Orthopäden zusammen, wenn Zusammenhänge mit einer Fehlhaltung der Wirbelsäule vermutet werden.

Ein zielgerichtetes frühes Eingreifen kann spätere langwierige und komplizierte Behandlungen vermeiden oder verkürzen.

Beispiele für Frühbehandlung

  Vorher: Nachher:  
Frontaler Kreuzbiss
Frontal offener Biss
Seitlicher Kreuzbiss
     
 

Ganzheitl. Diagnose

kinder-jugendliche

 
 
     
 

Frühbehandlung

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Herausnehmbar

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Festsitzend

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Festsitzende Behandlungsgeräte (Multibracketapparaturen) erfordern weniger Mitarbeit und können besonders effizient und gezielt Zahnbewegungen ausführen. Sie bestehen aus einzeln auf jeden Zahn geklebten Brackets, die mit Metalldrähten verbunden sind. Vorteil dieser Apparatur ist die kurze Behandlungszeit (in der Regel 12 bis 18 Monate) und die geringeren Anforderungen an die Mitarbeit des Patienten.

Selbstligierende Damonbrackets:

Wir verwenden fast ausschließlich hochwertige kleine allergiearme Damonbrackets der neuesten Generation (Damon® Q™). Sie bieten klare Vorteile: Die Zähne gleiten am Bogen nahezu reibungslos entlang, die Zahnbewegungen erfolgen mit leichten Kräften (weniger Druckschmerz für den Patienten und Gewebe schonend), eine bessere Mundhygiene ist möglich und durch die leichten, aber kontinuierlichen Kräfte sind längere Kontrollintervalle möglich. Zusätzlich ermöglicht das System eine Individualisierung indem für jeden Zahn das beste Bracket für die individuelle Bewegung bestimmt wird.

Ästhetische Brackets:

Für eine ästhetisch anspruchsvolle Optik bieten sich selbstligierende zahnfarbene Brackets aus Keramik oder PCA an. Sie verfärben sich nicht, sind hygienisch glatt und passen sich der Farbe des Zahnes an.

Linguale Brackets:

Wir empfehlen die linguale Incognito™ Zahnspange, die aus individuell für den Patienten hergestellten Brackets und Bögen besteht und sich durch einen hohen Tragekomfort auszeichnet. In einfacheren Fällen kommen auch kostengünstigere konfektionierte linguale 2D® Brackets zum Einsatz.

Retention:

Retainer

Nach Abschluss jeder kieferorthopädischen Behandlung muss die Gebisssituation durch entsprechende Retentionsgeräte gesichert werden. Die Dauer dieser Stabilisierung ist unterschiedlich, in der Regel 1 bis 2 Jahre. Empfehlenswert ist die Verwendung eines geklebten Retainers, der unsichtbar an den Innenseiten der Zähne befestigt wird und auch über das Behandlungsende hinaus für eine stabile Gebisssituation sorgt.

Weitere Informationen:

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Zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen werde heute kieferorthopädisch behandelt. Die Eltern haben erkannt, wie wichtig gesunde und gerade Zähne sind. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen die Bedeutung der Gebiss- und Mundraumentwicklung für die Gesamtentwicklung des Kindes bzw. Jugendlichen und unterstreichen, dass Zahn- und Kieferfehlstellungen langfristige Folgen für die Gesundheit haben können.

Dazu gehören im Bereich der Zähne Probleme wie Sprachfehler (Lispeln), Karies und Parodontitis, Knirschen (Muskelverspannungen im Bereich der Kiefer- und Nackenmuskulatur) oder Kiefergelenkbefunde wie Knacken oder eine eingeschränkte Mundöffnung.

Aber auch Haltungsprobleme, falsche Atemmuster oder Magen-Darmbeschwerden werden durch Zahn- und Kieferfehlstellungen begünstigt.

Zusammenhänge mit Funktionsstörungen im Gesamtorganismus werden daher in Abstimmung mit Ärzten anderer Fachbereiche (z. B. HNO), sowie Physiotherapeuten, Osteopathen oder Logopäden interdisziplinär behandelt und so für jedes Kind ein individuelles Therapiekonzept erarbeitet.

Eine frühzeitige Bestandsaufnahme beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden ist deshalb ca. ab dem 4. Lebensjahr sinnvoll und unterstützt die gesunde Entwicklung des Kindes.